ABSTIMMUNGSSONNTAG AM 28. FEBRUAR 2016

 

Gehen Sie am 28. Februar unbedingt abstimmen!

Stimmen Sie NEIN zur Durchsetzungsinitiative!

 

Obwohl das Parlament die Ausschaffungsinitiative bereits im Rahmen des Rechtsstaats fristgerecht umgesetzt hat, gibt die “Durchsetzungsinitiative” vor, den Volkswillen der Ausschaffungsinitiative durchzusetzen. In Wirklichkeit ist sie viel extremer, da sie den Rechtsstaat und die Gewaltenteilung aushöhlt und damit die Grundwerte unserer Demokratie attackiert.

 

Was auf dem Spiel steht:

 

Unser Rechtsstaat: Die Durchsetzungsinitiative will die Grundpfeiler unseres Rechtsstaats zum Einsturz bringen: die Abwägung im Einzelfall, die Gewaltenteilung, die Verhältnismässigkeit, das Ermessen der Richterinnen und Richter und die Grundrechte jedes Einzelnen. Sie verwandelt den Rechtsstaat in einen Willkürstaat.

Unsere Demokratie: Die Durchsetzungsinitiative degradiert unsere Richterinnen und Richter zu Vollstreckungsbeamten und schliesst das Bundesgericht in gewissen Fällen sogar aus. Die Durchsetzungsinitiative erklärt sich gleichermassen zur Gesetzgeberin und Richterin und verhöhnt somit die Gewaltenteilung – ein Affront gegenüber Parlament und Justiz.

Unsere Rechte und Freiheiten: Die Durchsetzungsinitiative riskiert, dass die Schweiz aus der Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK austreten muss. Damit würden alle Menschen in der Schweiz diesen zusätzlichen, langfristigen Schutz ihrer Grundrechte und -Freiheiten verlieren.

Unser Zusammenleben: Die Durchsetzungsinitiative versetzt Ausländerinnen und Ausländer – und somit auch Freunde, Angehörige und Familienmitglieder von Schweizerinnen und Schweizern – in die permanente Angst, jederzeit auf willkürliche und absurde Art und Weise die Existenz in der Schweiz verlieren zu können. Damit wird ein langfristiges Zugehörigkeitsgefühl verhindert und das gesellschaftliche Zusammenleben gefährdet.

NEIN ZUR DURCHSETZUNGSINITIATIVE

Mittwoch, 17. Februar 2016, 17.30 bis 18.00 Uhr, auf dem Bärenplatz
anschliessend um 18.30 Uhr gemeinsames Gebet in der Heiliggeistkirche beim Bahnhof Flyer

WAS VERDANKEN WIR DER REFORMATION?

Mittwoch, 17. und 24. Februar, 19.30 bis 21 Uhr im Kirchgemeindehaus, Bernstrasse 85

Ein Jahr vor dem Reformationsjubiläum: Was verdanken wir der Reformation?

Vor welche Herausforderungen stellt sie uns heute? Anmeldung an Pfrn. C. Nussberger, 031 926 13 37, cornelia.nussberger@refbern.ch.

 

ÖKUMENISCHER GEMEINDEAUSFLUG

Samstag, 20. Februar, 8 bis ca. 19 Uhr

Programm: Besuch der Ausstellung «Geld. Jenseits von Gut und Böse» im Stapferhaus in Lenzburg, gemeinsames Mittagessen, Gespräch mit Goldschmied Jörg Eggimann aus Bern. Ökumenische Besinnung in der Stadtkirche Zofingen;

Kosten: Erwachsene Fr. 50.–, Kinder und Jugendliche Fr. 15.–, inkl. Carfahrt,

Museumsbesuch, Mittagessen und Zwischenverpflegung.

Anmeldung bis 12.2. an: Daniel Krebs, Bernstr. 85, 3018 Bern, 031 996 60 64,

daniel.krebs@refbern.ch. Flyer liegen in den kirchlichen Zentren auf.

 

SUPPENTAG UND SPAGHETTIPLAUSCH

Samstag, 27. Februar, 11.30 bis 13.30 Uhr im Kirchgemeindehaus, Bernstr. 85

Sie sind herzlich zum Suppen- und Spaghettiessen eingeladen.

Erlös zugunsten von «Brot für alle».

 


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